Der glb-Kreisverband Darmstadt-Dieburg/Darmstadt hatte am Freitag, den 12. Oktober, Mitglieder und Partner zu einer Führung ins Städel Museum Frankfurt zum Thema „Die Highlights der Meisterwerke“ eingeladen. Die Anreise hierzu erfolgte mit Gruppentickets der DBB bzw. mit dem Landesticket für Aktive.

Die zunächst einstündig veranschlagte Führung war so kurzweilig, dass die Forderung nach einer Verlängerung um eine weitere halbe Stunde gewünscht wurde. Dem Wunsch wurde gerne nachgekommen, da mit unserem Guide, Frau Romstein, die Zeit wie im Fluge verging.

Die Führung startete vor dem Gemälde „Lucca-Madonna“ von Jan van Eyck. Das Bild des altniederländischen Malers mit überwältigendem Detailrealismus und reicher Symbolsprache gehört zu den bedeutendsten Werken des Städel Museums. Das Gemälde entstand in den späteren 1430er Jahren. Meisterwerke aus der Sammlung unterschiedlicher Epochen und Perspektiven der Wahrnehmung eines Kunstwerks nahmen Gestalt an. Auch Gemälde von Impressionisten (z. B. Claude Monet), dem Wegbereiter des Expressionismus Edvard Munch (bekannt durch „Der Schrei“) und Ernst Ludwig Kirchner (Expressionist) wurden in eindrucksvoller Weise der glb-Gruppe in vielfältiger Weise erläutert.                                                              Das Foto zeigt die Teilnehmergruppe vor dem Gemälde von Johann Heinrich Wilhelm Tischbein, der „Goethe in der römischen Campagna“ 1787 malte. Goethe reiste 1786 unter falschem Namen nach Italien und wohnte einige Zeit in Rom bei dem Maler, den er bis dahin nur über Briefe kannte. Sie unternahmen zusammen einige Ausflüge, u. a. zu den zerstörten Grabstätten, längs der Via Appia, wonach dieses Gemälde unter den dortigen Eindrücken später entstand. Das berühmte Gemälde zeigt Goethe seitlich liegend in einen Staubmantel gehüllt, umgeben von unterschiedlichen Elementen. Eine sachkundige Erklärung zur Abbildung von Goethes Füßen gibt man Besuchern gerne vor Ort.

Nach einem weiteren, selbständigen Aufenthalt im Museum traf man sich vor dem Museum zum gemeinsamen 15-minütigen Spaziergang „Zum Gemalten Haus“, einer der berühmten Äbbelwoi-Kneipen in Sachsenhausen, um die hessische kulinarische Kultur zu vertiefen. Nach Rippchen mit Kraut, Handkäs  und einigen Bämbeln Äbbelwoi ging es dann ein paar Stunden später vom angrenzenden Südbahnhof wieder in Richtung Darmstadt.

Am 28. November wählt der Kreisverband DADIDA einen neuen Vorstand. Man darf gespannt sein, wohin dann die Reise geht.